Foundations zaubern einen ebenmäßigen Teint und gehören für viele Frauen zum täglichen Make-up. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Frau die richtige Foundation verwendet. Hier spielen Faktoren wie Textur, Farbton und Deckkraft eine Rolle. Wir erklären, worauf beim Kauf zu achten ist.

Die passende Farbe finden

Einer der wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Make-up-Foundation ist der Farbton. Er sollte dem des Gesichts genau entsprechen. Im Idealfall ist die Grundierung unsichtbar und wird nicht im gesamten Gesicht aufgetragen, sondern nur an den Stellen, an denen sie benötigt wird. Um den richtigen Farbton zu finden, gehen sollten Foundations tagsüber bei genügend Sonnenlicht ausprobiert und gekauft werden. Am besten testet man auf der ungeschminkten Haut am Hals.

Auch der eigene Hautunterton sollte unbedingt beachtet werden. Schauen Sie sich Ihre Handgelenkte an. Schimmern die Venen blau, so hat die Haut einen neutralen Unterton. Sind sie eher violett, so ist der Hautunterton eher kühl. Bei grün schimmernden Venen ist der Unterton der Haut warm. Nun gilt es, eine Foundation zu finden, die den gleichen Unterton hat wie die eigene Haut. Manche Hersteller kennzeichnen die einzelnen Farbnuancen entsprechend als kühl oder warm und erleichtern so die Orientierung.

Hier noch ein Kauftipp: Suchen Sie drei Farbnuancen heraus, die Ihnen passend erscheinen und tragen Sie alle nebeneinander mit kurzen Zwischenständen auf die Kieferpartie auf. So lässt sich leicht erkennen, welche am besten zum Hautton passt. Nun die auserwählte Foundation etwas großflächiger auftragen. Tränken Sie anschließend ein Wattestäbchen in Make-up-Entferner und fahren Sie damit durch die geschminkte Stelle. Wenn Sie einen Farbunterschied erkennen können, ist es immer noch nicht die richtige Foundation-Farbe.

Textur: Flüssig, cremig oder kompakt

Die meisten Foundations haben eine flüssige Textur. So lässt sich das Produkt besonders leicht auftragen und verteilen. Dies kann entweder mit den Fingern, einem Foundationpinsel oder einem Schwämmchen geschehen. Die Deckkraft ist in der Regel leicht bis mittel. Je nach Produkt können feuchtigkeitsspendende oder mattierende Inhaltsstoffe enthalten sein. Bei fettiger Haut eignet sich eine ölfreie Flüssigfoundation mit mattierenden Eigenschaften. Wer eine unreine Haut hat, sollte zudem darauf achten, dass das Produkt nicht komedogen ist, also die Poren nicht verstopft.

Cremige Foundations erreichen eine leichte bis sehr hohe Deckkraft. Die pflegende Wirkung kann höher sein als bei flüssigen Grundierungen. Daher eignen sich Creme-Foundations oft für trockene oder empfindliche Hauttypen.

Kompaktfoundations kombinieren eine Grundierung mit einem Puder und eignen sich daher zum Beispiel für Mischhaut. Sie haben eine feste Form mit cremiger bis pastiger Konsistenz. Die Deckkraft kann sehr hoch sein, wodurch sich Kompaktfoundations für unreine oder fleckige Haut eignen. Oft kommen Sie in einem Etui mit Spiegel und Schwämmchen oder in Form eines Sticks. Daher sind sie ideal für unterwegs und zum Auffrischen des Make-ups.

Getönte Tagescremes und BB- beziehungsweise CC-Cremes verbinden pflegende Eigenschaften mit einer leichten Deckkraft. Meist haben sie eine cremige Textur. Für eine leichte Grundierung im Alltag sind sie daher ideal.

 

Wichtig: Der Sinn einer Grundierung ist nicht, eine perfekte Deckkraft zu erzielen, sondern einen gleichmäßigen Teint zu schaffen. Um Augenringe, Rötungen und andere Makel abzudecken, eigenen sich Concealer besser.